Thomas Klein

Thomas Klein wurde 1967 in Idar-Oberstein geboren. Er ist Film- und Medienwissenschaftler, Dozent an mehreren Hochschulen, zertifizierter Green Consultant für Film & TV und Filmkritiker. Seit 2020 ist er Sprecher des Partnernetzwerks Medien im Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Als Dozent und Referent für BNE führt er seit mehr als 10 Jahren Workshops und Lehrveranstaltungen zu Zukunftserzählen und Nachhaltigkeitsnarrativen in unterschiedlichen Bildungsbereichen durch. Sein besonderes Augenmerk gilt dem seriellen Erzählen, wo er an mehreren audiovisuellen Formaten mitgewirkt hat.

Er ist ferner Autor mehrerer journalistischer Texte zum „Green Storytelling“ und Autor des Buches „Künstliche Intelligenzen in Film und Serie“ das im August 2025 bei der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen erscheint. Er lebt in Berlin.

Ich engagiere mich bei den Climate Fiction Writers Europe, weil ich dabei mitwirken will, Geschichten abseits von Dystopien zu entwickeln.

Thomas Klein, Photo © privat / private
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Meine Veröffentlichungen:

Artikel-Symbolbild „Appelle für die Zukunft: Strategien und Ästhetiken des aktuellen Dokumentarfilms mit Umweltthemen“

Appelle für die Zukunft: Strategien und Ästhetiken des aktuellen Dokumentarfilms mit Umweltthemen

»(…) Dies setzte sich in den 2010er-Jahren fort und erfuhr eine Ausdifferenzierung, die es zulässt, von einem Genre des Nachhaltigkeits-Dokumentarfilms zu sprechen. In diesem Artikel soll es genau um dieses Genre gehen. Anhand repräsentativer Beispiele insbesondere des deutschsprachigen Films werden thematische Schwerpunkte dieser Gruppe von Filmen vorgestellt und diskutiert. Inwiefern wird etwa auf Generationengerechtigkeit und Globalisierung eingegangen? Ferner werden Unterschiede zwischen künstlerischen, investigativen und aktivistischen Filmen benannt. Damit einher geht die Herausarbeitung der wesentlichen dramaturgischen Strategien und Ästhetiken dieser Filme.«

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Artikel-Symbolbild „Der lange Weg nach Protopia“

Der lange Weg nach Protopia - Können Serien mehr als nur Dystopie?

Können Serien mehr als nur Dystopie? Ein Panel der diesjährigen re:publica beschäftigte sich mit dem Thema und suchte positive Gegenentwürfe.

Das größte Festival für die digitale Gesellschaft in Europa, die re:publica, kooperiert schon seit langem mit dem Medienboard Berlin-Brandenburg. Dieses Jahr (26.-28.5.) wurde das Programm-Special ON SCREEN auf die Beine gestellt. Ein Panel hatte den Titel „F..k the Dystopia – Reimagining the Future Through Serial Storytelling“. Wie Zukunftserzählungen beschaffen sein müssen, damit nicht nur Dystopien, sondern auch positive Zukunftsperspektiven auf die Leinwände und Bildschirme kommen, wird schon seit vielen Jahren in der Film- und Medienbranche wie auch in der Nachhaltigkeitskommunikation und in Bildungskontexten diskutiert. Wie ist der aktuelle Stand und wie ist der zu bewerten?

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Artikel-Symbolbild „Journalismus im Wandel der Klimakrise“

Journalismus im Wandel der Klimakrise

Wie im Journalismus über die Klimakrise angemessen zu berichten ist, wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Oft ist immer noch vom Versagen der Medien die Rede. Oder es heißt, der Journalismus müsse sich von Grund auf ändern. Ausschlaggebend ist das nur bedingt.

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Artikel-Symbolbild „Neue Geschichten für eine neue Zeit“

Neue Geschichten für eine neue Zeit

Seit 2023 müssen Filme umweltfreundlicher produziert werden. Ist es auch möglich, grüner zu erzählen?

Die Klimakrise betrifft uns alle, auch die Filmbranche. Wer in Deutschland Filmförderung bekommen will, muss seit Sommer 2023 ökologische Standards einhalten. Wie „grün“ ist es aber um die Inhalte bestellt, die Filme uns vermitteln? Abgesehen von dystopischen Untergangsfantasien und einigen engagierten Dokus sieht es da eher schlecht aus: Es gibt nicht nur eine Klimakrise und eine Krise der Artenvielfalt, sondern auch eine Krise des Erzählens darüber. Initiativen zum „Green Storytelling“ versuchen das zu ändern.

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