Friedhelm Schneidewind

Friedhelm Schneidewind, geboren 1958 in Baumholder, studierte Biologie und mehrere Semester Informatik in Saarbrücken, leitete dort eine Druckerei sowie einen Verlag und ist seit rund 30 Jahren in der Aus- und Weiterbildung tätig. Als freier Dozent, Musiker, Journalist und Autor lebt er in Mannheim, schult Betriebsräte sowie Schwerbehindertenvertretungen und lehrt Kreativitäts- und Schreibtechniken.

Seit 1989 publiziert er zu Mythologie und Phantastik, u. a. Lexika zu Tolkien (zuletzt 2021), Drachen (2008) und Harry Potter (2000) sowie Fachbücher wie »Mythologie und phantastische Literatur«, außerdem vier Romane, drei Liederhefte und ein Vampirtheaterstück (1994). Der »Vorreiter in der Fantasy-Forschung« (Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung 2012) »gehört zu den profiliertesten Experten für Fantasy-Literatur« (Mannheimer Morgen 2012) und »ist bekannt dafür, schwierige Sachverhalte unterhaltsam rüberzubringen« (Frankfurter Rundschau 2013).

Schneidewind ist Mitglied u. a. in der Deutschen Tolkien Gesellschaft DTG, in der Tolkien-Society, in der Karl-May-Gesellschaft, in der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft, im Phantastik-Autor*innen-Netzwerk PAN, in der Gesellschaft für Fantastikforschung GfF, im Deutschen Fachjournalistenverband DFJV und im Verband Deutscher Schriftsteller*innen VS, für dessen Regionalgruppe Rhein-Neckar er seit 2010 die monatliche Radiosendung »Kopf im Ohr« im freien Radio Bermudafunk verantwortet.

Ich engagiere mich bei den Climate Fiction Writers Europe, weil ich seit meiner Studienzeit gerne Menschen zu eigenständigem Denken anrege: als Dozent und Ausbilder, als Journalist und Autor. Mit Climate Fiction kann ich beschreiben, was geschehen könne, wo nicht müsse, Chancen ebenso wie Risiken aufzuzeigen sowie Kräfte der Gegenwehr mobilisieren.

Portrait Carola Vahldiek

Meine Veröffentlichungen:

Cover „Friedhelm Schneidewind: Das Haus, das seinen Kamin verschenkte“

Das Haus, das seinen Kamin verschenkte

Geschichten über die »Karl-May-Akademie für Improvisation und Einfallsreichtum«, die Friedhelm Schneidewind zwischen 2013 und 2025 in der Reihe »Phantastische Miniaturen« der Phantastischen Bibliothek Wetzlar veröffentlicht hat. Sie umfassen den Zeitraum von 2297 bis 2601. 2013 war der Miniaturenband 4, »Auf sehr fremden Pfaden«, Karl May gewidmet, einem von Schneidewind Lieblingsschriftstellern. Mit den ersten beiden Geschichten, die 2297 und 2312 spielen, legte der Autor die Grundlage für die »Karl-May-Akademie für Improvisation und Einfallsreichtum«. In den folgenden Miniaturenbänden hat Schneidewind immer wieder Geschichten um und über die Akademie geschrieben.

Cover „Friedhelm Schneidewind: Das magische Tor im Kaukasus“

Das magische Tor im Kaukasus

Bevor Kara Ben Nemsi von den Haddedihn aus wieder nach Hause reisen kann, wird er von Marah Durimeh in den Kaukasus gerufen, wo böse Mächte durch einen geöffneten Dimensionsriss in die magische Anderswelt eindringen und damit auch unsere Welt gefährden. In der Einsamkeit der georgischen Berge hat sich auch Karas alter Freund Old Firehand angesiedelt, der sich vom Tierjäger zum Tierschützer gewandelt und sogar gelernt hat, mit Tieren zu sprechen. Als er gewahr wird, dass die Unberührtheit der Natur im Kaukasus in Gefahr gerät, wird er zu einem unerbittlichen und gnadenlosen Kämpfer.

Cover „Friedhelm Schneidewind: Old Firehands letzter Kampf“

Old Firehands letzter Kampf

Nach seiner schweren Verletzung im Kampf gegen die Poncas hat Old Firehand sich in St. Louis zur Ruhe gesetzt. Ein Überfall auf seinen Freund, den Büchsenmacher Henry, lässt ihn Jahre später wieder zum gnadenlosen Jäger werden; mit Winnetous Unterstützung findet er zu alter Stärke und Ausdauer zurück. Eine monatelange Hatz führt ihn durch weite Teile der USA, ab und zu gemeinsam mit Winnetou, den „verkehrten Toasts“ Dick Hammerdull und Pitt Holbers und dem jungen Buffalo Bill. Nach vielen Umwegen und Kämpfen gelingt es dem alten Jäger, einen berüchtigten Auftragsmörder zur Strecke zu bringen.