Die diesjährige Frankfurter Buchmesse bot den idealen Rahmen für eine spannende und hochaktuelle Podiumsdiskussion unseres Vereins Climate Fiction Writers Europe e.V. . Die Veranstaltung war gut besucht – ein deutliches Zeichen dafür, dass das Interesse an diesem Genre stetig wächst.
Für unseren Verein nahmen die Gründungsmitglieder Uwe Laub und Tibor Rode auf dem Podium Platz. Leider musste die geplante Moderation krankheitsbedingt leider kurzfristig ausfallen, aber das stellte die beiden erfahrenen Autoren vor keinerlei Probleme. Gemeinsam gaben sie Einblicke in das Genre der Climate Fiction und erläuterten, weshalb es insbesondere in Deutschland noch stärker ins Bewusstsein der Leserinnen und Leser rücken sollte.
Denn im Gegensatz zu Fachbüchern habe fiktionale Literatur, so ihre Kernaussage, die Kraft, komplexe wissenschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge emotional erlebbar zu machen – und damit Denk- und Veränderungsprozesse anzustoßen.
Tibor Rode zeigte anhand seiner Erfolgstitel Animal, Lupus und Der Wald, wie er in seinen Thrillern das Verhältnis von Mensch und Natur thematisiert und ökologische Fragestellungen in packende Handlungen einbettet.
Auch Uwe Laub erläuterte, wie er in seinen Thrillern wie Sturm, Leben und Blaues Gold wissenschaftliche Szenarien mit realen Gefahren verknüpft und so Bewusstsein für sensible Themen schafft.
Im zweiten Teil der Veranstaltung stellten beide Autoren unseren Verein Climate Fiction Writers Europe e.V. ausführlich vor – seine Ziele, seine Mission und die Wege, diese zu erreichen.
Dazu gehören internationale Schreibwettbewerbe, gemeinnützige Lesungen sowie die Vernetzung mit Akteurinnen und Akteuren der Buchbranche in ganz Europa. So soll die Climate Fiction weiter gestärkt und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Zum Abschluss betonte Uwe Laub, dass der Verein zwar noch jung sei – doch bereits heute vereint er über 50 Mitglieder aus neun europäischen Staaten. Ein starkes Fundament, um die literarische Auseinandersetzung mit Klimathemen in Zukunft noch sichtbarer zu machen.
Nach der Veranstaltung war noch Zeit für Gespräche und das Signieren von Büchern.