Tim Höregott ist im Jahr 1990 geboren und lebt mit seiner Familie in Berlin. Als Game Designer und leidenschaftlicher Weltenbauer vereint er in seinen Werken spielerische Struktur mit tiefgreifenden narrativen Erfahrungen.
Aufgewachsen mit einer Vorliebe für das Fantasy-Genre, fand Tim, ein queerer Mann auf dem Autismus-Spektrum, im Geschichtenerzählen einen Raum, um komplexe Gedanken und Gefühle auf eine zugängliche Weise zu teilen. Er nutzt seine persönlichen Erfahrungen des Außenseitertums, um fantastische, epische Geschichten über relevante Themen zu erzählen – Themen wie Mitgefühl, Verständnis und Systemwandel.
Ich engagiere mich bei den Climate Fiction Writers Europe, weil wir ein gemeinsames Ziel verfolgen: das mit Abstand wichtigste Thema unserer Zeit mit Metaphern und Geschichten greifbar und verständlich zu machen.
— Tim Höregott
Der verträumte Junge Kaukas kommt mit Menschen nicht besonders gut zurecht – dafür aber mit der magischen Technologie, die in seiner Welt weit verbreitet ist. Als er sich ein paar besonders nützliche Bauteile auf nicht ganz legalem Wege sichern will, gerät er mit der resoluten Sicherheitsbeamtin Vaska aneinander.
Gerade als dann noch die gutmütige Priesterin Athame dazustößt, um den Streit zu schlichten, bricht das Chaos los: Durch alte Portale fallen die Streitkräfte der Höllenwelt Naraka ein. Die drei fliehen und geraten ins Visier des Regierungskonzerns. Dieser stattet sie mit magischen Kräften aus und schickt sie für einen Gegenangriff hinüber nach Naraka.
Doch die Welt, die sie dort vorfinden, ist nicht die Hölle, von der man ihnen immer erzählt hat. Allen Widrigkeiten zum Trotz halten die drei zusammen, denn schnell wird ihnen klar, dass in diesem Konflikt das Schicksal beider Welten auf dem Spiel steht.
„Hypostasis“ verbindet epische High Fantasy mit Sozialkritik, Ätherpunk und Science Fantasy. Im Mittelpunkt stehen Außenseiter der Gesellschaft, die gemeinsam eine kleine Familie bilden und sich gegen alle Ungerechtigkeiten zur Wehr setzen.